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Aktuelles

18. Dezember 2012 Mit einer einvernehmlichen Vereinbarung haben sich die Kontrahenten im Nichtgedeihlichkeitsverfahren um die Sendlinger Dekanin Andrea Borger geeinigt. Borger bleibt als Pfarrerin der Himmelfahrtsgemeinde; das Verfahren wird abgebrochen. Die Initiative Transparentes Verfahren begrüßt die Lösung, will aber weiterhin gegen das in ihren Augen wenig rechtsstaatliche Verfahren vorgehen.. Lesen Sie hier mehr.

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Schaden von der Kirche abwenden!

Zermürbung, Ausgrenzung, Schuldzuweisungen – keine Institution auf der Welt setzt sich vehementer gegen diese Zustände ein als die christlichen Kirchen. Denn sie widersprechen ihrem Auftrag. Und doch nennt die evangelische Kirche in Deutschland (EKD) ein Verwaltungsverfahren ihr eigen, das zu eben solchen Konsequenzen führt. Das Nichtgedeihlichkeitsverfahren - nach dem neu verabschiedeten Pfarrergesetz der EKD „Verfahren wegen nachhaltiger Störung“ - ist ungerecht: Es zermürbt, grenzt aus, weist Schuld zu. Es kann rechtsstaatlichen Ansprüchen nicht genügen. Wir wissen das aus eigener Erfahrung und deshalb kämpfen wir dagegen.

Auf unserer Homepage finden Sie gute Argumente dafür, warum das Nichtgedeihlichkeitsverfahren ungeeignet ist zur Lösung von Konflikten in der evangelischen Kirche. Wir fordern, dass es abgeschafft wird, wenigstens reformiert – in Bayern wie deutschlandweit.

Welche Folgen das Nichtgedeihlichkeitsverfahren hat, zeigt der Fall Andrea Borger, den die Initiative Transparentes Verfahren seit knapp einem Jahr begleitet. Diese Gruppe ist es auch, die in den vergangenen Monaten diese Website aufgesetzt hat, den Fall der Dekanin und Pfarrerin der Sendlinger Himmelfahrtsgemeinde im Dialog mit der Landeskirche und viel Öffentlichkeitsarbeit bekannt und transparent gemacht hat. Wir haben schon vieles erreicht.

Lesen Sie hier alles über den Fall Andrea Borger, zu ihrer Person, zu den Hintergründen und dem Verlauf des Verfahrens sowie zu unseren Aktionen. Wir fordern eine Rehabilitierung dieser Amtsträgerin, gegen die die evangelische Landeskirche im Herbst 2011 ein Nichtgedeihlichkeitsverfahren eingeleitet hat. Andrea Borger genießt in ihrer Arbeit über die Grenzen der ihr anvertrauten Gemeinde hinweg höchste Wertschätzung Bis heute ist nicht bekannt, was ihr die Kirchenleitung vorwirft und doch trägt sie die ganze Last der öffentlichen Aufmerksamkeit.

Zu Meinungsbildung und -austausch haben wir neben einigen Rechtstexten und Aufsätzen eigens ein Diskussionsforum auf unserer Homepage eingerichtet, in dem jeder freie Mensch öffentlich seine Meinung äußern kann. Unterstützen Sie uns in unserem Kampf gegen das Nichtgedeihlichkeitsverfahren und in unseren Zielen. Debattieren Sie mit, nehmen Sie an unseren Aktionen teil, sagen Sie der Landeskirche Ihre Meinung.

Denn: Das Nichtgedeihlichkeitsverfahren ist unserer Kirche unwürdig!

 

 


 


 

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